Über mich

Hey, ich bin Monique – das m & u von lomu.

Ich war schon immer kreativ.

Nur hat es eine Weile gedauert, bis ich herausgefunden habe, wohin mich das eigentlich führt.


Wie alles anfing

Kleine Geschichten in alten Geldbörsen

Als Kind habe ich Münzen und ausländisches Geld gesammelt. Ich fand aber nicht nur das Geld selbst spannend, sondern auch alte Geldbörsen. Manchmal steckten darin kleine Zettel, gefaltete Bilder oder andere Fundstücke. Kleine Geschichten aus fremden Leben, die jemand vergessen oder einfach zurückgelassen hatte. Vielleicht war meine Faszination für Geldbörsen also schon viel früher da, als ich dachte.

Beruflich ging es erst einmal in alle möglichen Richtungen: vom Büro über die Gastronomie und lange Nächte hinter der Bar bis in den Einzelhandel. Die Kreativität war trotzdem immer da. Schon als Teenager habe ich fotografiert und mit klobigen, aufklappbaren Camcordern meine ersten Videos aufgenommen. Später kamen erste Jobs im Fashion-Bereich dazu und immer mehr Begegnungen mit Menschen, die ihre eigenen kreativen Wege gingen. Das fühlte sich richtig an.

Dann kam Dublin. Ein kleiner Schubs vom Universum brachte mich an eine Kunstuniversität, wo ich Product Design studierte. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht – Graphic Design fand ich genauso spannend, und am liebsten hätte ich auch noch Bildhauerei ausprobiert. Am Ende wurde es Produktdesign. Und damit der Anfang von lomu.


Prototypen

Eine Idee, zwei Namen und ziemlich viele Prototypen.

Während des Studiums entstand gemeinsam mit meinem Studienfreund Lorcan die Idee, eine Geldbörse neu zu denken. Wir probierten Materialien aus, experimentierten mit Knöpfen, Klett- und Reißverschlüssen, tüftelten an Falttechniken und entwickelten immer neue Varianten. Wir wollten etwas Kleines, Praktisches und Eigenständiges gestalten, etwas, das nicht mehr sein musste, als es ist, aber trotzdem Charakter hat.

Unsere erste Verpackungsidee? Die Geldbörsen einfach ohne Verpackung verschicken. Am liebsten mit einer Briefmarke direkt auf dem Produkt. Die Idee war großartig. Die Realität hatte allerdings andere Pläne.

Nach dem Studium kam Corona, und irgendwann führte mein Weg zurück nach Deutschland. Aus dem kleinen Studi-Projekt sollte etwas Eigenes werden. Lorcan fand die Idee weiterhin toll, hatte beruflich aber andere Pläne. Also beschloss ich, allein weiterzumachen. Und hier sind wir.


Warum eigentlich lomu?

lo + mu = Lorcan + Monique

Der Name war tatsächlich das Erste, was wir hatten. Fast ein bisschen zu einfach und genau deshalb perfekt. Für mich steckt darin bis heute nicht nur eine Marke, sondern auch eine schöne Studienzeit und eine Freundschaft, die geblieben ist.

Am lomu Marktstand mit Geldbörsen und Accessoires

Haltung

Weniger Ballast. Mehr Persönlichkeit.

Mit lomu design möchte ich Dinge gestalten, die den Alltag leichter machen, ohne dabei langweilig zu sein. Ich mag klare Formen, clevere Funktionen, besondere Materialien und Farben, die ruhig auch mal ein bisschen lauter sein dürfen. Minimalismus muss für mich nicht immer beige sein. Und ein praktisches Produkt darf genauso viel Persönlichkeit haben wie das Outfit, zu dem es gehört.

Ich entwickle meine Produkte mit viel Liebe zum Detail und kümmere mich um fast alles selbst, vom Entwurf über die Gestaltung bis zu den vielen kleinen Schritten, die aus einer Idee ein fertiges Produkt machen. Das Hauptmaterial und die Knöpfe lasse ich herstellen; vieles andere liegt in meinen eigenen Händen.

Dabei sind mir Qualität, ein bewusster Umgang mit Materialien und eine möglichst lokale Herstellung wichtig. Nicht, weil jedes Produkt die Welt retten muss, sondern weil ich finde, dass wir uns Gedanken darüber machen sollten, was wir gestalten, wie wir es herstellen und wie lange es uns begleiten kann.

Schön, dass du hier bist.
Monique
Founder & Designerin von lomu design


Materialien

Waschpapier statt Leder

Bei der Entscheidung nach dem richtigen Material standen Ästhetik und Materialeigenschaften im Vordergrund. Neben Materialien wie „Tyvek“ oder diversen Fruchtledersorten bin ich auf das Material „Waschpapier“ gestoßen: eine Kombination aus Papier und Latex mit einer lederartigen Struktur. Das Material bietet vielseitige Gebrauchsmöglichkeiten und ist wasserabweisend und robust.

Zusätzlich werden einige Modelle mit Illustrationen im Risodruck in einer Berliner Druckerei bedruckt, die sich auf den Risodruck spezialisiert hat.